Karl-May-Fest | 22.5.- 24.5. 2020

Informationen: https://www.karl-may-fest.de

Eine geheimnisvolle Kraft offenbart sich überall in der Natur, eine Energie, die allgegenwärtig ist und über allem liegt: Manitou!
In anderen indianischen Sprachen auch Wakonda, Yasastine oder Maxpe genannt, bedeutet es doch immer dasselbe. Es ist der Geist, der über allen Dingen steht, das große Geheimnis, das alle Gegenstände und Geschöpfe durchdringt. Manitou steht für eine Macht, die jeder Indianer spürt, wo auch immer er ist. Es ist kein Gott, sondern die Natur selbst, die verehrt und geachtet wird. Der Mensch ist dabei nur ein kleiner Teil des Gesamtgefüges, das die Welt zusammenhält. Er erhebt sich nicht über die Natur, sondern lebt im Einklang mit ihr. So stand das Weltbild des Indianers jahrhundertelang im Gegensatz zu dem des weißen Mannes, der sich die Natur untertan machte.

In Zeiten, in denen die Umwelt zu einem immer bedeutenderen Thema wird und Nachhaltigkeit zunehmend ins Bewusstsein der Menschen zurückkehrt, widmen sich die Karl-May-Festtage dem spirituellen Erbe der Indianer, in dem die Natur eine unverzichtbare Rolle einnimmt. Mit Tänzen, Liedern und Geschichten geben Vertreter des White Mountain Apache Tribe, der Lakota und der Tsimshian faszinierende Einblicke in ihre Kultur.

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