Großes Interesse und Besucherrekord
bei „Radebeul liest 2026“
Im März war wieder Lesezeit in Radebeul. Gewerbetreibende, Händler und Gastronomen der Stadt luden zu einer großartigen Lese-Tour quer durch Radebeul ein. Zum dritten Mal gibt es einen Monat lang eine Reihe kleiner, feiner Lesungen sowohl für große als auch kleine Leute. Insgesamt fanden 25 Veranstaltungen, davon drei Tagesveranstaltungen mit mehreren Lesungen, statt.
Das Besondere daran waren die vielen verschiedenartigen, mitunter recht ungewöhnlichen Orte im gesamten Stadtgebiet: vom Matratzenstudio bis zum Friseurladen, vom ehrwürdigen Gasthaus bis zur jungen Eventlocation, vom Pfarrhaus bis zur Galerie, von der Gartensparte bis zur Heimatstube, vom Blockhaus bis zum Kultur-Bahnhof. Hiesige Autoren, Schauspieler, und Akteure der lokalen Kulturszene nehmen die Zuhörer mit auf zahlreiche kleine Lesereisen. Viele Geschichten wurden in Radebeul selbst geschrieben oder spielen hier vor Ort. Mehrere Veranstaltungen wurden von tollen Musikern begleitet.
So trafen sich die Zuhörer zum Auftakt der Veranstaltungsreihe zum Beispiel in einem ehemaligen Bunker mitten im Weinberg. Zu Geschichten und Gedichten aus und über Radebeul durfte natürlich das passende Glas Wein nicht fehlen. Ganz in den Westen der Stadt ging es an einem Samstag, wo in unmittelbarer Nachbarschaft zum Lößnitzbad die Winterpause beendet wurde – mit gleich zwei Lesungen am gemütlichen Kamin und Weltmusik am abendlichen Lagerfeuer. In Radebeuls Mitte ludt eine legendäre Figur aus dem Dunstkreis von Karl May zu seinem 150. Geburtstag ein. Und im Osten der Stadt waren die Besucher im ältesten Gasthaus Radebeuls zu gegen. Für die jüngeren Zuhörer gab es gleich mehrfach Kinderbuchgeschichten, und eine Clownette brachte ihnen den lustigen Vogel Nick mit.
Insgesamt konnten wir über 820 Gäste (darunter einige Stammgäste) begrüßen – das ist mehr als das Doppelte vom vergangenen Jahr! Darüber freuen wir uns sehr. Ebenso wie über das vielfache Lob für die Veranstaltungsreihe „Radebeul liest“ und den Wunsch, diese auch im nächsten Jahr wieder durchzuführen
Fotos © Freund
Fast 50 Akteur/innen waren bei unseren Veranstaltungen beteiligt:
Neben verschiedensten Vorleser/innen: meist Autor/innen selbst (wie Thomas Gerlach, Hans-Jörg Dost, Annette Richter, Monika Groth, Holger Oertel, Jens Kuhbandner, Tessa Maelle, Sebastian Caspar, Marie Dreßler, Prinz Rupi, Heinz Kulb, Cara Catalina Fox, Tabea Weingardtner, Wolfgang Rögner, Schreibenden Senior/innen, Mitgliedern vom Förderverein Karl-May-Museum) und professionelle/n Leser/innen (Schauspieler, Verlagsleiter) zählten dazu auch einige Akteur/innen der lokalen Kulturszene (Jürgen Stegmann, Michael Heuser, Gabriele Namiss, Tina Bauschke, Burkhardt Zscheichler, Helena Raupach, Christine Strangfeld, Karin und Uwe Baum, Roland Wichmann) und das „Theater Heiterer Blick“ im Rahmen von KULTUR.PUR im Kultur-Bahnhof Radebeul.
Für die musikalische Begleitung sorgten Norbert Arendt, „Salbei“, Krambambuli und Nina Clarissa Frenzel.
Auch mehrere hiesige Verlage waren vertreten: Notschriften-Verlag (Radebeul), EMIL-Verlag (DD-Boxdorf), Ultraviolett-Verlag (DD), Sonnenblumenverlag (Radebeul)
Das Projekt wurde initiiert von der Kultur- und Werbegilde Kötzschenbroda sowie vom Stadtteilverein Radebeul Ost, und es wurde von der Stadt Radebeul gefördert.
Zahlreiche Unterstützer trugen zum Gelingen des Projektes bei: Fremdenverkehrsverein Radebeul, Notschriften-Verlag, Friedenskirche, Stadtbibliothek und ihr Kulturverein, Karl-May-Museum und sein Förderverein, AG Kötzschenbroda, Sparkasse Meißen – Vielen Dank für Ihre Unterstützung







