Weingut „Drei Herren“

Wein und Kunst - Weinbergstraße 34

Geschichte

Auf einer Karte von Hans August Nienborg aus dem Jahr 1714/15 ist an der betreffenden Stelle des Ballbergs bereit sein Gebäude eingezeichnet, ältester bekannter Besitzer war der Dresdner Ratsherr Klette im Jahr 1735. An Stelle des eingezeichneten Gebäudes ließ Generalleutnant von Fröden, Besitzer von 1792 bis 1816, um 1800 den heutigen Kernbau errichten. Dieser wurde um 1850 vom Kaufmann Christian Heinrich von Mangelsdorf, Besitzer von 1831 bis 1855, um Anbauten und wahrscheinlich auch um den Dreiecksgiebel in der Frontmitte zur Straße erweitert, auch erhielt er sein spätklassizistisches Aussehen.

1857 kaufte der Zwickauer Gutsbesitzer und Stadtrat Carl Friedrich Rau das Weingut als Altersruhesitz, sein Sohn Hermann Alfred [3][4] (oder Paul Hermann)[5] Rau gab ihm später seinen heutigen Namen Hermannsberg. Nach einer anderen Quelle [6] starb Carl Friedrich Raus Erbe und Enkel Paul Hermann Rau 1889 auf dem Anwesen. Dessen Bruder Carl Alfred Rau soll ihm zum Gedenken diesen Teil des Ballbergs Hermannsberg und das Anwesen Weingut Hermannsberg getauft haben. Das Gebäude sollte bis nach 1960 in Familienbesitz bleiben.

Der Weinbau wurde aufgrund der Folgen der Reblauskatastrophe 1907 eingestellt, die ehemaligen Pressräume wurden zur Wohnung umgebaut. Weitere Umbauten geschahen 1887 (Gebrüder Ziller), 1891 (Bauunternehmung F. W. Eisold) sowie 1938/1939. Im linken Anbau blieb ein großes Wirtschaftstor mit einem Reiterstein erhalten.

Quelle: http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/587257

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